Statistics Corner

Die Gemeinsamkeit des sozialen Reagierens ist wesentlich die des sozialen Drucks. Nur darum vermag die empirische Sozialforschung in ihrer Konzeption des Mehrzahlbereichs so souverän über die Individuation hinwegzusetzen, weil die Menschen noch keine sind. In einer befreiten Gesellschaft würde die Statistik positiv, was sie heute negativ ist, eine Verwaltungswissenschaft, aber wirklich eine zur Verwaltung von Sachen, nämlich Konsumgütern und nicht von Menschen. (Adorno GS 8, 207)

Reichtumsverteilung, weltweit

Wenn von Verteilungsgerechtigkeit – das Schlagwort der Linken - die Rede ist, heißt das, dass sich die Menschen sogar zu den von ihnen selbst hergestellten Produkten wie zu den geraubten, also wie eine Bande zur Beute, verhalten.

Wenn selbst dieses Verhalten kein Anstoß mehr erregt, dann vielleicht wie die Beute, der Reichtum der Welt, unter den Menschen verteilt ist. Unter normalen Umständen müssten eigentlich auch dem borniertesten Anhänger des Kapitalismus die Augen aufgehen, dass das Kapitalverhältnis in einer unmenschlichen Welt geendet ist. Also solchen Leuten, die andauernd von der ökonomischen Überlegenheit des Kapitals schwafeln, wenn sie auf ihr eigenes Leben in den Zentren desselben starren. Denn man erkennt deutlich, dass vier Fünftel der Welt ein Armenhaus sind, und es sich nur in einem Fünftel zumindest materiell aushalten lässt.

Die enorme Produktivkraftentwicklung durch das Kapital war eigentlich ein Versprechen, allen Menschen ein gutes Leben zu ermöglichen. Aber allein die Arbeitsbevölkerung der Zentren kann auskömmlich leben, und zwar nur, weil sie vom Antipoden des Kapitals zu dessen Komplizen geworden ist und als Juniorpartner ebenso von der Ausbeutung der Dritten Welt profitiert, wie jenes. Zu Spottpreisen schließlich können von dort Kleidung, Nahrungsmittel und Allerweltsprodukte erworben werden, die dort in Sweatshops, auf den Feldern und Fabriken hergestellt werden, zu Löhnen, die wie im Frühkapitalismus die Menschen gerade so am Leben lassen. Dazu kommt, dass die Produkte in den Zentren des Kapitalismus einen viel höheren Anteil vergegenständlichter Arbeit besitzen, die der Ersten Welt durch einen nie mehr von der Dritten Welt aufzuholenden Vorsprung durch Technik und Markenpsychologie enorme Profite bescheren. Mit diesem uneinholbaren Vorsprung in der Mehrwertgenerierung muss dann nur noch ein Bruchteil desselben für die billigen Produkte der ausgebeuteten Welt bezahlt werden, der Rest wird wieder in die Akkumulation geworfen und dadurch die Ungleichverteilung weiter treibhausartig forciert.

Wenn von Verteilungsgerechtigkeit – das Schlagwort der Linken - die Rede ist, heißt das, dass sich die Menschen sogar zu den von ihnen selbst hergestellten Produkten wie zu den geraubten, also wie eine Bande zur Beute, verhalten.

Wenn selbst dieses Verhalten kein Anstoß mehr erregt, dann vielleicht wie die Beute, der Reichtum der Welt, unter den Menschen verteilt ist. Unter normalen Umständen müssten eigentlich auch dem borniertesten Anhänger des Kapitalismus die Augen aufgehen, dass das Kapitalverhältnis in einer unmenschlichen Welt geendet ist. Also solchen Leuten, die andauernd von der ökonomischen Überlegenheit des Kapitals schwafeln, wenn sie auf ihr eigenes Leben in den Zentren desselben starren. Denn man erkennt deutlich, dass vier Fünftel der Welt ein Armenhaus sind, und es sich nur in einem Fünftel zumindest materiell aushalten lässt.

Die enorme Produktivkraftentwicklung durch das Kapital war eigentlich ein Versprechen, allen Menschen ein gutes Leben zu ermöglichen. Aber allein die Arbeitsbevölkerung der Zentren kann auskömmlich leben, und zwar nur, weil sie vom Antipoden des Kapitals zu dessen Komplizen geworden ist und als Juniorpartner ebenso von der Ausbeutung der Dritten Welt profitiert, wie jenes. Zu Spottpreisen schließlich können von dort Kleidung, Nahrungsmittel und Allerweltsprodukte erworben werden, die dort in Sweatshops, auf den Feldern und Fabriken hergestellt werden, zu Löhnen, die wie im Frühkapitalismus die Menschen gerade so am Leben lassen. Dazu kommt, dass die Produkte in den Zentren des Kapitalismus einen viel höheren Anteil vergegenständlichter Arbeit besitzen, die der Ersten Welt durch einen nie mehr von der Dritten Welt aufzuholenden Vorsprung durch Technik und Markenpsychologie enorme Profite bescheren. Mit diesem uneinholbaren Vorsprung in der Mehrwertgenerierung muss dann nur noch ein Bruchteil desselben für die billigen Produkte der ausgebeuteten Welt bezahlt werden, der Rest wird wieder in die Akkumulation geworfen und dadurch die Ungleichverteilung weiter treibhausartig forciert.